An der Bertolt-Brecht-Gesamtschule sind die drei gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Erdkunde, Politik sowie Geschichte in dem Unterrichtsfach Gesellschaftslehre zusammengefasst.

Die Zielsetzung dieses Faches ist es, „Schülerinnen und Schüler zur Mündigkeit in der Gesellschaft zu erziehen“. Dazu bedarf es Orientierungswissen sowie der Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die eigene Lebensplanung und die Bereitschaft zur Teilhabe an der Gesellschaft. Das Fach Gesellschaftslehre bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in einer Welt, die von ständigem Wandel geprägt ist, ein politisch-historisches, soziales und räumliches Bewusstsein zu entwickeln, um sich in dieser Welt zurechtzufinden.[1]

Damit dies den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden kann, gehören unterschiedliche Projekte und Exkursionen zum Unterricht.

An der Bertolt-Brecht-Gesamtschule wird das Fach Gesellschaftslehre im Lernbüro unterrichtet, d.h. die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Inhalte der einzelnen Themenbereiche weitestgehend selbstständig. Die Lehrkraft leitet die SuS zu dieser selbstständigen Arbeit an und unterstützt bei Fragen. Im Fach Gesellschaftslehre werden alle Leistungen in dem bei uns üblichen Verfahren bewertet, also zunächst mit: Zielen „erreicht“ … „teilweise erreicht“ … „nicht erreicht“.

[1] Zitiert aus dem Kerncurriculum für die Integrierte Gesamtschule Schuljahrgänge 5-10 Gesellschaftslehre. Bezogen von URL: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/20140702_onlinefassung_kc-gl.pdf.