„Die Kunst ist eine Vermittlerin des unaussprechlichen.“

Johann Wolfgang von Goethe

Wie viele der „kleinen“ Fächer in der Schule sieht sich auch der Kunstunterricht einem starken Legitimationsdruck ausgesetzt: Ist Kunstunterricht noch nötig? Und wenn ja, warum? Nicht selten wird Kunst als „Orchideenfach“ bezeichnet: schön, aber entbehrlich![1] Dem Kunstunterricht kommt aber eine wichtige Bedeutung zu, denn er regt einerseits zum Träumen und Fantasieren an und andererseits verleitet er zum genauen Betrachten, Staunen und Erkennen. Der Kunstunterricht gewährt Einblicke in unterschiedliche Zeiten, Kulturen und erweitert dadurch den Horizont. Ausgehend von den ersten Kritzeleien bis hin zum überlegten Arbeiten, kann etwas Eigenes erschaffen werden, auf das man stolz sein kann. Beim Malen, Zeichnen, Bauen, Experimentieren, Filmen und Fotografieren wird die Welt anders und neu erfahren.

Das Fach Kunst wird daher von der 5. bis zur 10 Klasse durchgehend unterrichtet und ist fest im Stundenplan verankert.

Alle Leistungen werden in dem bei uns üblichen Verfahren bewertet, also zunächst mit: Ziele „erreicht“ … „teilweise erreicht“ … „nicht erreicht“.

[1] Georg Peez Kunstunterricht heute – und morgen auch.