Religionen bestimmen das Leben der Menschen schon seit vielen tausend Jahren. Durch sie wurde zu jeder Zeit und überall versucht, Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens zu finden. Das zentrale Anliegen des Religionsunterrichtes ist daher die persönliche Auseinandersetzung mit Glaubens-, Sinn- und Wertfragen im Rahmen der christlichen Überlieferung. Der Religionsunterricht soll den Schülerinnen und Schülern einen Orientierungsrahmen bieten, in dem eigene Antworten gesucht und gefunden werden können.

Durch die Auseinandersetzung mit christlichen Glaubenszeugnissen trägt der Religionsunterricht dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler eine eigene, (auch) religiöse Identität entwickeln können. Dies geschieht im Sinne des Respekts und der Toleranz gegenüber unterschiedlichen religiösen Prägungen und mit dem Ziel, durch die Vermittlung von religiösen Grundkenntnissen, die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung zu fördern.

Das schulinterne Curriculum ist daher vor allem auf den Dialog zwischen den Religionen ausgerichtet. Durch unterschiedliche Projekte und Exkursionen werden den SuS zusätzlich neue Erfahrungsräume eröffnet.

Der Religionsunterricht findet an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule konfessionell-kooperativ statt, das bedeutet, dass katholische und evangelische Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Alle Leistungen werden in dem bei uns üblichen Verfahren bewertet, also zunächst mit: „erreicht“ … „teilweise erreicht“ … „nicht erreicht“.